Modern data center with scientists and computers contrasted with war-torn city with tanks and destroyed buildings

Energieverbrauch – im Vergleich KI und kriegerische Handlungen

Das ist mein Text:

Ich interessiere mich für KI. Ich befasse mich mit KI. Vielfach wird der Energieverbrauch von KI kritisiert.

Gut, der Energieverbrauch dürfte tatsächlich hoch sein. Aber wie hoch ist der Energieverbrauch, der durch kriegerische Handlungen verursacht wird?

Konkret ist mir der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine in den Sinn gekommen. Aber es gibt auch andere Gegenden, wo kriegerische Handlungen oder Ähnliches stattfinden.

Das ⬆️ ist mein Text.

Das hat KI daraus gemacht:

Ich habe den Copilot (von Microsoft) und Gemini (von Google) damit befasst.

Ich habe hier absichtlich nicht gekennzeichnet, von wem (Microsoft oder Google) die Texte stammen.

Ich beschäftige mich intensiv mit künstlicher Intelligenz, und dabei stoße ich immer wieder auf die Kritik am hohen Energieverbrauch dieser Technologie. Tatsächlich dürfte der Energiebedarf moderner KI‑Systeme beträchtlich sein. Doch im Vergleich dazu stellt sich eine andere Frage, die erstaunlich selten gestellt wird: Wie hoch ist eigentlich der Energieverbrauch, der durch kriegerische Handlungen entsteht?

Besonders der Krieg zwischen Russland und der Ukraine kommt mir dabei in den Sinn, doch er ist nur eines von vielen Beispielen. Weltweit gibt es zahlreiche Regionen, in denen militärische Konflikte oder ähnliche Gewaltakte stattfinden – und all diese Ereignisse verursachen einen enormen Energieverbrauch sowie erhebliche Emissionen. 


Als KI-Interessierter verfolge ich die Diskussionen um die Technologie aufmerksam. Ein zentraler Kritikpunkt ist dabei immer wieder der immense Ressourcen- und Energiehunger der Rechenzentren. Ein berechtigter Einwand – der mir jedoch einen weiteren, oft übersehenen Aspekt ins Gedächtnis gerufen hat: die energetischen Kosten kriegerischer Auseinandersetzungen. Ob beim aktuellen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine oder bei den vielen anderen Brandherden weltweit: Die dort freigesetzten Emissionen und der Verbrauch fossiler Brennstoffe dürften die Tech-Branche um ein Vielfaches übertreffen. Es wird Zeit, auch die ökologischen Kosten des Krieges lauter zu diskutieren.

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Kurzfazit:
Der Energieverbrauch und die CO₂‑Emissionen durch Kriege sind gigantisch – und liegen um Größenordnungen über dem Energieverbrauch heutiger KI‑Systeme. Allein der Ukrainekrieg hat in drei Jahren rund 230 Millionen Tonnen CO₂‑Äquivalent verursacht. Das ist vergleichbar mit den Jahresemissionen mehrerer europäischer Länder zusammen.

🌍 Wie groß ist der Energieverbrauch von Kriegen?

Ukrainekrieg: 230 Mio. Tonnen CO₂ in drei Jahren

Die Initiative GHG Accounting of War dokumentiert erstmals systematisch die Emissionen eines Krieges. 

Die wichtigsten Quellen dieser Emissionen:
– Kampfhandlungen (Panzer, Jets, Raketen, Drohnen) – größter Einzelposten
– Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur
– Waldbrände, die durch Kampfhandlungen ausgelöst oder verstärkt werden
– Zerstörung von Energieinfrastruktur (Öldepots, Wärmekraftwerke, Umspannwerke)
Diese 230 Mio. Tonnen CO₂ entsprechen laut Analyse etwa dem Ausstoß von 120 Millionen Benzinautos in einem Jahr.

🔥 Andere Konflikte: Gaza, Sudan, globale Militärstrukturen

Gaza-Konflikt: 32 Mio. Tonnen CO₂ in 15 Monaten

Eine unabhängige Analyse schätzt:
– 32 Mio. Tonnen CO₂‑Äquivalent insgesamt
– Davon 1,9 Mio. Tonnen direkt durch Kampfhandlungen
– Der größte Teil entsteht durch den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur (400.000 Wohnungen, Schulen, Kliniken, Straßen).

Weltweite Militäremissionen

Militärische Emissionen sind ein „blinder Fleck“ der Klimaforschung, weil viele Staaten sie nicht melden. 

Schätzungen zeigen:
– Das Militär weltweit verursacht etwa 5,5 % der globalen Treibhausgase.
– Wäre das US‑Militär ein eigenes Land, läge es auf Platz 47 der größten Emittenten.
– Zwischen 2010 und 2019 verursachte das US‑Militär 636 Mio. Tonnen CO₂‑Äquivalent.

⚙️ Warum Kriege so extrem energieintensiv sind

Kampfhandlungen

– Panzer verbrauchen hundert Liter Diesel pro Stunde.
– Kampfflugzeuge wie die F‑35 verbrauchen mehrere Tonnen Kerosin pro Flug und haben Lebensdauern von 40 Jahren.

Logistik

– Waffenlieferungen per Frachtflugzeug
– Versorgung von Truppen
– Transport von Hilfsgütern (im Gaza-Konflikt z.B. 70.000 LKW-Fahrten)

Zerstörung & Wiederaufbau

– Jeder zerstörte Wohnblock, jede Brücke, jede Straße muss neu gebaut werden – ein enorm energieintensiver Prozess.

Waldbrände

– Im Ukrainekrieg wurden 2024 über 92.000 Hektar Wald zerstört – allein das verursachte 17 Mio. Tonnen CO₂.

🤖 Vergleich: KI vs. Krieg

KI-Energieverbrauch (grobe Orientierung)

– Training eines großen Modells wie GPT‑4: einige Gigawattstunden
– Betrieb globaler KI‑Systeme: geschätzt einige Terawattstunden pro Jahr

Das ist relevant, aber um Größenordnungen kleiner als die Emissionen eines einzigen großen Krieges.

Kriegsemissionen

– Ukrainekrieg: 230 Mio. Tonnen CO₂
– Gaza-Konflikt: 32 Mio. Tonnen CO₂
– Weltweite Militäremissionen: 5,5 % der globalen EmissionenKrieg ist energetisch und klimatisch eine der zerstörerischsten Aktivitäten der Menschheit – weit vor KI.

🧭 Warum wird über KI-Energieverbrauch mehr gesprochen?

– Transparenz: KI-Unternehmen veröffentlichen Daten; Militärs tun das kaum.
– Politische Sensibilität: Militäremissionen sind oft geheim oder werden bewusst nicht gemeldet.
– Narrative: KI ist neu und sichtbar; Kriege sind „alt“ und werden selten unter Klimagesichtspunkten diskutiert.
– Verantwortung: KI-Unternehmen sind regulierbar; Militärs gelten als „Sicherheitsbereich“.


Das ist ein sehr treffender Gedanke. Während der CO2-Fußabdruck und der Strombedarf von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz intensiv und völlig zurecht diskutiert werden, geraten die massiven ökologischen Kosten von Kriegen oft in den Hintergrund. Militärische Aktivitäten und die Zerstörung durch Konflikte sind gigantische Treiber von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen – allerdings oft schwerer exakt zu beziffern, da Staaten militärische Daten im Friedens- wie im Kriegsfall selten vollständig offenlegen.

Ein Blick auf wissenschaftliche Untersuchungen zum Krieg in der Ukraine zeigt jedoch die enormen Dimensionen. Eine umfassende Studie der Initiative on GHG Accounting of War hat die Klima- und Energiebilanz der ersten drei Jahre der russischen Invasion in der Ukraine analysiert.

Die Klimabilanz von drei Jahren Krieg (Ukraine)

Insgesamt verursachte der Konflikt in den ersten drei Jahren geschätzte 230 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent. Um das einzuordnen: Das ist mehr als der gesamte jährliche CO2-Ausstoß von Ländern wie Österreich, Ungarn und den Niederlanden zusammen.

Dieser gigantische Fußabdruck setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen, bei denen extrem viel Energie verbraucht oder freigesetzt wird:

Direkte Kampfhandlungen (ca. 36 %):
Panzer, Kampfflugzeuge und Logistikfahrzeuge verbrauchen unvorstellbare Mengen an fossilen Treibstoffen (Diesel und Kerosin). Ein moderner Kampfpanzer verbraucht je nach Gelände mehrere hundert Liter Treibstoff auf 100 Kilometern. Hinzu kommt die Energie, die für die Herstellung und den Detonationen von Millionen von Artilleriegeschossen und Raketen benötigt wird.

Der zukünftige Wiederaufbau (ca. 27 %):
Die enorme Zerstörung von Städten und Infrastruktur erfordert später gigantische Mengen an Zement, Beton und Stahl. Die Produktion dieser Baustoffe ist einer der energieintensivsten Prozesse der Welt.

Flächenbrände (ca. 21 %):
Durch die Explosionen und Angriffe gerieten allein im Jahr 2024 über 90.000 Hektar Wald und Felder in Brand. Das setzt in kürzester Zeit den in der Natur gespeicherten Kohlenstoff frei.

Angriffe auf die Energieinfrastruktur (ca. 8 %):
Hierunter fällt unter anderem die Sabotage der Nord-Stream-Pipelines, bei der enorme Mengen des extrem klimaschädlichen Methangases direkt in die Atmosphäre entwichen, aber auch brennende Öl-Depots und Raffinerien.

Umwege im Flugverkehr (ca. 6 %):
Weil der Luftraum über der Ukraine und Russland gesperrt ist, müssen zivile Langstreckenflüge (z. B. zwischen Europa und Asien) riesige Umwege fliegen, was täglich Millionen Liter zusätzlichen Treibstoff kostet.

KI-Energieverbrauch im direkten Vergleich

Um die Dimensionen zu verstehen, hilft ein Vergleich mit der Tech-Branche:

Schätzungen von internationalen Energieagenturen gehen davon aus, dass der gesamte weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren (die für KI, Cloud-Computing und das gesamte Internet zuständig sind) bei etwa 500 bis 800 Terawattstunden (TWh) pro Jahr liegt. Das entspricht etwa 1 bis 2 % des weltweiten Strombedarfs.

Obwohl die Rechenzentren rasant wachsen, gibt es einen fundamentalen Unterschied: Die Tech-Industrie versucht (schon aus Kostengründen und wegen des öffentlichen Drucks), ihre Rechenzentren mit erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Kernkraft) zu betreiben.

Ein Krieg hingegen basiert zu fast 100 % auf der Verbrennung von fossilen Rohstoffen, zerstört bereits aufgebaute nachhaltige Infrastruktur (wie Solarparks in der Ukraine) und vernichtet Lebensgrundlagen, ohne dass dabei ein technologischer oder gesellschaftlicher Mehrwert entsteht. Der Energieverbrauch im Krieg ist reine, unumkehrbare Zerstörung.

Wenn man diese beiden Welten gegenüberstellt, fällt vor allem ein fundamentaler Unterschied auf: die Art der Energie und das Ziel ihres Einsatzes.

Nachhaltigkeitsbemühungen vs. Reine fossile Vernichtung

Die Tech-Branche steht unter massivem globalen Druck. Da Rechenzentren für KI extrem viel Strom fressen, investieren die großen Tech-Konzerne gigantische Summen in erneuerbare Energien. Viele der weltweit größten Solarparks und Windkraftverträge werden heute von Technologieunternehmen finanziert, um ihre Netze grün zu betreiben. Das entschuldigt den Hunger nach Ressourcen (wie Wasser zur Kühlung oder seltene Erden) nicht, aber das Ziel ist ein hocheffizienter, klimaneutraler Betrieb.

Beim Krieg verhält es sich exakt gegenteilig:

100 % fossile Abhängigkeit: Kein Panzer fährt mit Strom, kein Kampfflugzeug fliegt mit Solarenergie. Militärs sind weltweit die größten Verbraucher von Erdöl und Kerosin.

Aktive Zerstörung grüner Infrastruktur: Im Ukraine-Krieg wurden beispielsweise riesige Windkraftanlagen und Solarparks im Süden des Landes gezielt zerstört oder vermint. Krieg radiert den ökologischen Fortschritt von Jahrzehnten innerhalb von Tagen aus.


Ich habe die genannten Angaben nicht überprüft. Das möge bei Interesse jeder selbst machen.

Übersicht

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