Sommer 2026

Große Ernteausfälle

Aus einem Medienbericht:

Von massiven Ernteausfällen ist die Rede. Von überfüllten Schlachthäusern, weil sich Landwirte um ihr Futtermittel für den Winter sorgen. Die Erträge über sämtliche Getreide (außer Mais) liegen um ein Fünftel niedriger als im Vorjahr und 14,4 Prozent unter dem Fünfjahresschnitt. Beim Mais dürfte es noch schlimmer kommen – bis hin zum Totalausfall, warnen Bauern aus Oberösterreich.

Ähnliches gilt für die Sojabohne, die den Energiegehalt des Mais im Viehfutter um wertvolle Proteine ergänzt. Keine andere Nutzpflanze eignet sich dafür auch nur annähernd so gut wie die Leguminose, die zu 40 Prozent aus Eiweiß besteht. Noch seien die meisten Sojaflächen zwar grün, berichtet die Landwirtschaftskammer. Doch einige Sorten werfen bereits die Blüten ab, viele sind niedrig im Wuchs. Es ist zu warm und zu trocken. Wie viel der Ernte heuer ausbleibt, sei noch schwierig einzuschätzen. Je nach Standort sei mit einem Minus von 20 bis 70 Prozent zu rechnen.

Für die heimische Lebensmittelversorgung ist das besonders problematisch. Denn im Gegensatz zu den meisten EU-Staaten erzeugt Österreich nennenswerte Mengen des Sojabedarfs selbst. Die Eigenversorgungsquote liegt in der Regel bei rund 40 Prozent, im EU-Schnitt sind es nur etwas mehr als sechs Prozent.

Innerhalb Europas und der EU konzentriert sich der Anbau auf nur wenige Agrarländer. Die größten fünf Sojaproduzenten kommen auf jeweils über 80 Prozent der gesamten Erntemengen. Mit seinen rund 83.000 Hektar an Sojaflächen ist Österreich in dieser elitären Runde vertreten. Je nach Erntejahr an dritter oder vierter Stelle der EU-Staaten. Nur Italien und Frankreich verzeichnen regelmäßig noch größere Erträge.

Wenn man diverse Berichte (nicht nur den obigen hier) liest: Kommt da noch so einiges auf uns zu, wovon wir aktuell noch nichts ahnen?


Im Süden Europas brennen weiterhin in mehreren Ländern Wälder. In Südfrankreich waren mehr als 200 Feuerwehrleute im Département Lozère im Einsatz. Bis zum frühen Sonntagabend hatte das Feuer eine Fläche von mehr als 100 Hektar erfasst. Zwei Dörfer wurden vorsorglich evakuiert. In Spanien wurden knapp 500 Menschen wegen eines Waldbrandes in Sicherheit gebracht.

Das ausgebrochene Feuer habe bislang in der Provinz Huelva rund 8.000 Hektar erfasst, teilte die Regionalregierung von Andalusien mit. Das Feuer im französischen Gemeindegebiet von Massegros-Causses-Gorges war etwa 140 Kilometer nordwestlich von Montpellier ausgebrochen. Etwa 220 Feuerwehrleute waren im Einsatz, unterstützt von fünf Löschflugzeugen. Die Feuerwehr forderte nach eigenen Angaben weitere Verstärkung an, da sich das Feuer immer weiter ausbreitete und zunächst nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte.

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-08/waldbrand-suedfrankreich-lozere-feuerwehr-evakuierung-trockenheit


Vorarlberg / Bodensee

Wegen des niedrigen Wasserstands werden aktuell nur Tretboote verliehen. Für Elektroboote reicht der Pegel nicht aus.

https://vorarlberg.orf.at/stories/3366275


Am Bodensee wird die Schifffahrt wegen Niedrigwasser teilweise eingestellt:

Ab dem 10. August kann die Landestelle Langenargen vorerst nicht mehr angefahren werden.

Es kann zu Verspätungen aufgrund des niedrigen Wasserstands kommen: Unsere Schiffe müssen mit größerem Abstand zum Ufer und langsamer an die Landestellen fahren. Auch der Ein- und Ausstieg kann mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten Sie um Verständnis für die außergewöhnliche Situation und mögliche Verzögerungen. Vielen Dank.

https://www.bsb.de/de

9. August 2026


Meine persönliche Höchsttemperatur von einem nicht geeichten Thermometer heute Nachmittag: 40,0 Grad.

Ich kann mich nicht erinnern, dass wir 40 Grad schon einmal erreicht hatten. Aber auch diese Erinnerung ist „nicht geeicht“.

Am zweiten Tag in Folge sind in Österreich neue Allzeithöchstwerte gemessen worden. Im niederösterreichischen Bad Deutsch-Altenburg stieg die Temperatur am Nachmittag um 15.40 Uhr auf 41,2 Grad, wie Daten der GeoSphere Austria zeigten. In Wien-Stammersdorf wurden – wie schon am Dienstag – 41 Grad verzeichnet.


Niederösterreich

Ein Großbrand ist am Nachmittag in St. Egyden im Bezirk Neunkirchen ausgebrochen. Um die 100 Hektar Fläche sind betroffen. Die Feuerwehr löste im Laufe des Nachmittags die höchste Brandalarmstufe B4 aus.

Die Feuerwehr spricht von mehr als 40 Feuerwehren, die derzeit im Einsatz sind. Die Rauchsäulen sind kilometerweit zu sehen.

Foto: Lenger

Foto: Holger Recht

5. August 2026


Brand in der Lobau im Grenzgebiet zwischen Niederösterreich und Wien

Ergänzung vom 5. August 2026, 10:00 Uhr: „Brand aus!“

Die Glut einer Zigarette dürfte laut Forstamt für den Großbrand am Mühlwasser verantwortlich sein. Hundertprozentig erwiesen ist das aber nicht. Brandursache war laut Polizei ein „Fahrlässigkeitsdelikt“. Das Feuer dürfte jedenfalls von einem viel genutzten Weg ausgegangen sein. Die Brandermittlergruppe des Landeskriminalamtes untersucht den Fall. Ausgeschlossen wurde von den Brandermittlern, dass das Feuer aufgrund einer Grillerei ausbrach.

Das ist in etwa das Gebiet:

Etwa 70 Fahrzeuge der Feuerwehr aus Wien und von Feuerwehren aus Niederösterreich mit etwa 300 Einsatzkräften sind im Einsatz.

Auch die Betriebsfeuerwehr der OMV ist im Einsatz. Alle in der Nähe befindlichen Gasstationen seien so weit abgesichert, heißt es.

Das betroffene Gebiet erstreckt sich über 18 Hektar.

„Mörderische Temperatur“: aktuell etwa 36 Grad, bis zum frühen Morgen soll die Temperatur auf 27 Grad absinken.

4. August 2026


Extreme Hitzebelastung im Osten Österreichs

Unter dem Einfluss eines mächtigen Hochdruckgebiets und subtropischen Warmluftmassen kommt es derzeit zu außergewöhnlich hohen Temperaturen im Osten Österreichs und damit verbunden zu einer extremen Hitzebelastung.

Diese führt zum Beispiel zu erhöhter Körpertemperatur, Schwäche und Müdigkeit und im extremen Fall auch zu Verwirrtheit und Schwindel. Mögliche Ursache dafür: Dehydrierung. Es wird empfohlen, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten sowie unnötige Anstrengungen während der heißesten Tageszeit zu vermeiden. Suchen Sie schattige und gekühlte Orte auf.

Den ganzen Tag scheint die Sonne. Der Himmel ist weitgehend wolkenlos und es wird am Nachmittag extrem heiß mit Tageshöchsttemperaturen um 39, örtlich um 40 Grad, bei einem tagsüber mäßig auflebenden Wind aus Südost.

https://www.geosphere.at

Aktuell, etwa 13:00 Uhr, haben wir den „40er“ noch nicht erreicht.

Wenig bewegen, immer wieder trinken, zwischendurch immer ein Häppchen essen – da ist es erträglich.

4. August 2026


Ich bin froh, dass ich nicht mehr berufstätig bin und mich daher entspannt durch die hohen Temperaturen bewegen kann.

Wien:

©️ https://wetter.zone

3. August 2026


Frankreich

Auszug aus einem Bericht von Nils Minkmar, der vor Ort war.

„Meine Tage im Fegefeuer“

In der Nacht begann eine nun legendäre Aktion.

Der Bürgermeister von Lacanau Laurent Peyrondet schloss sich mit Bauunternehmern, Waldbesitzern und Ingenieuren zusammen und unternahm den Bau einer gewaltigen Feuerschneise, die sich schützend zwischen Brand und Stadt legte.

Heute ist noch unklar, welche Genehmigungen ihm dazu vorlagen.

Sie fällten Bäume in einem Tempo, das unter normalen Umständen undenkbar gewesen wäre. Bald war die kleine Stadt an entscheidenden Stellen abgesichert.

Danach entstand im sonst verschlafenen Rathaus eine Art Krisenzentrum, in dem auch externe Berater gratis mitwirkten. Die Hilfs- und Spendenwelle rollte an. Es formierten sich private Gruppen wie die Chicanos, die der Feuerwehr assistieren und dazu ihre privaten Fahrzeuge und Wassertanks nutzen.

Peyrondet und sein Team waren nicht Tennis spielen und erfanden auch keine Telefonate mit Macron. Mehrmals am Tag gab es auf der Seite des Rathauses eine durchdachte, gut verständliche und ausführliche Lagebeschreibung. Überhaupt war die Kommunikation aller politisch Verantwortlichen die wahre Freude in der entsetzlichen Lage: Immer aufrichtig, nie selbstbezogen, sondern lösungsorientiert und wertschätzend.

2. August 2026


Diverse Medienberichte:

Die Waldbrände in Griechenland bringen Feuerwehrleute an ihre Grenzen: Bei starkem Wind haben Hunderte Einsatzkräfte gegen Flammen an mehreren Stellen im Land angekämpft. Der Wind sei teils so stark, dass Löschflugzeuge kein Wasser aufnehmen und über den Flammen ablassen konnten.

In Griechenland sind zwei Löschhubschrauber zusammengestoßen.

Teilweise erreicht das Löschwasser durch die starken Winde und die Hitze nicht die Brandherde. Es wird vom Wind verweht oder verdampft durch die Hitze.

Starker Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h.

Die Brände sind rd. 60 km von Athen entfernt.

Stand: 1./2. August

2. August 2026


Ein auszugsweiser Bericht aus der Umgebung von Madrid:

„Es ist entsetzlich zu sehen, dass die Hölle existiert.“
Fast 80.000 Hektar gingen im Hinterland von Spaniens Hauptstadt Madrid in Flammen auf, Tausende flohen.

Es beginnt mit Asche. Zuerst sind es nur ein paar graue Flocken, die lautlos auf Autos und Hausdächern niedergehen. Dann wird der Rauch dichter. Die Sonne verschwindet hinter einem braungrauen Schleier. Schließlich schrillt auf den Handys der Alarm des Katastrophenschutzes. „Dies ist ein realer Notfall“, heißt es in der Warnmeldung. Dann folgt die Aufforderung zur Evakuierung.

„Sie haben den ganzen Ort geräumt. Stellen Sie sich vor: Tausende Menschen verlassen gleichzeitig ihre Häuser“, berichtet ein Einwohner. Nach der Aufforderung zur Massenflucht bilden sich lange Autoschlangen. Auf den Rücksitzen sitzen Kinder und Hunde, auf den Anhängern Fahrräder und Koffer.

Polizisten fahren durch die Straßen und fordern per Lautsprecher die Bewohner auf, ihre Häuser sofort zu verlassen. Manche schließen noch hastig Fensterläden. Das Ausmaß und die Flammengeschwindigkeit der Brände westlich von Madrid und in der benachbarten Provinz Ávila übertreffen alles, was selbst erfahrene Feuerwehrleute bislang erlebt haben. Windböen treiben glühende Rindenstücke Hunderte Meter weit durch die Luft und entzünden immer neue Brandherde.

Tausende Feuerwehrleute, Soldaten der militärischen Katastrophenschutzeinheit UME und freiwillige Helfer kämpfen tagelang gegen haushohe Feuerwände. Löschflugzeuge ziehen ununterbrochen ihre Kreise über dem bergigen Gelände. Am Boden arbeiten die Einsatzkräfte bis zur völligen Erschöpfung.

Auf manchen Campingplätzen stehen nur noch Gerippe von Wohnwagen. Dort, wo bis vor wenigen Tagen grüne Kiefernwälder wuchsen, ragen dunkle Baumgerippe in den Himmel – das war einmal ein Wald. Für die Löschhelfer endet der Einsatz damit noch lange nicht. Glutnester können sich tagelang halten. Ein Windstoß genügt, um das Feuer neu anzufachen.

29. Juli 2026


Die Wetteraussichten für meinen Standort (Wien):

©️ https://wetter.zone

Bordeaux:

©️ APA/AFP/Ed Jones

15 km vor Bordeaux wüten die Brände.

Bordeaux: Hauptstadt der Region Nouvelle-Aquitaine und des Départements Gironde, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt Südwestfrankreichs, am linken Ufer der Garonne, 98 km vor ihrer Mündung in den Atlantischen Ozean, 243 600 Einwohner (Agglomeration 877 000 Einwohner).

https://brockhaus.de

Ein Motiv aus Spanien:

©️ APA/AFP/Ume

Das Motiv wirkt auf mich apokalyptisch.

Außerdem: Wie muss man sich in dieser Hitze in der Uniform/Schutzkleidung fühlen?

28. Juli 2026


Es toben weiterhin Waldbrände in Frankreich und Spanien.

Aus einem Medienbericht:

Allerdings sind die Brände kaum zu stoppen. In Frankreich stellen die Wetterexperten erstmals in Europa ein Phänomen fest, das von den Megabränden in den USA und Kanada bekannt ist: die „Feuerstürme“. Die gewaltige Hitze eines solchen „Pyrocumulonimbus“ produziert Winde, die ständig die Richtung ändern und immer mehr Brände entfachen. Die Feuerwehrleute sind dagegen oft machtlos. Zudem bewirken die Feuer durch die steigende Heißluft plötzliche Gewitter, deren Blitze neue Brände auslösen. Der Regen verdampft, bevor er den Boden erreicht hat, wie der Meteorologe Eric Rigolot am Sonntag erklärte.

Ich habe versucht, mich ein wenig schlau zu machen, was denn so ein Feuersturm, ein Pyrocumulonimbus, ist:

Ein Pyrocumulonimbus (oft PyroCb genannt) ist eine durch extreme Hitze ausgelöste Gewitterwolke. Wenn ein großer Brand – etwa ein Waldbrand oder eine Explosion – so viel Energie freisetzt, dass die heiße Luft wie ein gigantischer Kamin nach oben schießt, kann daraus ein voll entwickeltes Gewitter entstehen.

Intensive Hitze eines Feuers erzeugt einen starken Auftrieb.
Der Rauch- und Hitzeplume steigt kilometerhoch.
Beim Aufsteigen kühlt die Luft ab → Wasserdampf kondensiert → eine Pyrocumulus-Wolke entsteht.
Wenn der Aufstieg stark genug ist, bildet sich Eis im oberen Wolkenbereich → Ladungstrennung → Blitzbildung → der Pyrocumulonimbus ist geboren.
Diese Wolken können Höhen von 10 bis 15 km erreichen und manchmal sogar die Stratosphäre durchstoßen.
Rauch gelangt in die Stratosphäre, wo er wochen- bis monatelang bleibt und global verteilt wird.
Sie können sich zu selbstverstärkenden Feuerwettersystemen entwickeln.

Ein normales Gewitter entsteht durch feuchte, warme Luft, die aufsteigt.
Ein Pyrocumulonimbus entsteht durch extreme Hitze eines Feuers, die den Aufstieg erzwingt.

Zusammensetzung der Wolke
– Normales Gewitter: Wassertröpfchen, Eispartikel
Saubere oder leicht staubige Luft
– Pyrocumulonimbus: Wassertröpfchen + Eis
Rauch, Asche, Ruß, organische Aerosole
Teilweise sehr dunkle, bräunliche Wolken

Pyrocumulonimbus
Blitzbildung zusätzlich durch Rußpartikel und starke Turbulenz
Oft extrem viele Blitze
Blitze schlagen häufig außerhalb des Brandgebiets ein → neue Feuer

In Frankreich brennen rund 42.000 Hektar allein in der Region Gironde. Solche „Megafeuer“ erzeugen enorme Hitze — genug, um eine Feuerwolke kilometerhoch zu treiben. Das ist die Grundvoraussetzung für PyroCb-Bildung: ein Feuer, das stark genug ist, um seine eigene Atmosphäre zu erzeugen.

Außergewöhnliche Hitze und Dürre in Südeuropa. Die Vegetation ist ausgetrocknet, die Luft heiß, die Böden staubtrocken.
Das bedeutet:
Die Feuerenergie verpufft nicht durch Verdunstung.
Die heiße Luft steigt ungebremst auf.
Die Atmosphäre ist labil genug, um Gewitterbildung zu unterstützen.
Trockenheit + Hitze + große Feuer = perfekte PyroCb‑Bedingungen.

Ein Pyrocumulonimbus macht ein Feuer unberechenbar, weil er:
eigene Winde erzeugt
Blitze produziert, die neue Brände entfachen
Fallwinde erzeugt, die Feuerfronten sprunghaft verlagern
Rauch bis in die Stratosphäre schickt


Ob das oben geschriebene alles so stimmt, kann ich mangels eines eigenen Wissens nicht beurteilen. Ich habe das Wissen vom Copilot, also von Microsoft.
Das sollte nicht unerwähnt bleiben.

Falls die Informationen falsch sind, kann man mich gerne korrigieren.


Dieses Foto zeigt ein abgebranntes Haus und Auto zwischen Lège-Cap-Ferret und Marcheprime westlich von Bordeaux, aufgenommen am 26. Juli 2026.
AFP/ROMAIN PERROCHEAU

APA/AFP/Romain Perrocheau

26. Juli 2026


Die Hitze hatte in den vergangenen Tagen Frankreich und Spanien fest im Griff.

In Frankreich ist das Militär mit etwa 1.500 Mann zur Unterstützung der Feuerwehren zur Bekämpfung der Waldbrände im Einsatz.

Ein Video aus Spanien vom 24. Juli 2026:

Die Flammen haben sich innerhalb von 8 Minuten rasend schnell genähert.
Das Video ist auf 3 Minuten komprimiert.

Eine Notunterkunft in Frankreich für Leute, die ihr Haus verlassen mussten:

Für mich hier in Wien sieht die Vorhersage so aus:

©️ https://wetter.zone/wetter/land/Wien

25. Juli 2026



Die Hitzewelle ist beendet!

In der Nacht von heute auf morgen hatten wir hier in Wien noch eine Temperatur von etwa 25 bis 26 Grad. Der Vormittag hat noch „wie üblich“ begonnen. Sonnig, die Temperatur ist auf mehr als 30 Grad gestiegen.

Im Laufe des Nachmittags ist, wie vorhergesagt, die Temperatur merklich gesunken. Teilweise Regen, windig.
Alle Fenster auf, die Wärme aus den Räumlichkeiten hinauslassen.
Gegen 21:00 Uhr lediglich etwa 21 bis 22 Grad.
Eine Erholung für den Körper. So angenehm!

Für die kommenden Tage sind Temperaturen von etwas unter 30 Grad vorhergesagt.

1. Juli 2026



Sammelsurium von Berichten usw. zu den hohen Temperaturen


Gleisverwerfung in Vorarlberg:

ÖBB: Aufgrund der aktuell außergewöhnlich hohen Temperaturen kann es heute und in den kommenden Tagen zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen, da die hohen Temperaturen auch die Bahninfrastruktur erheblich belasten. Wir ersuchen Sie daher um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit. Wenn möglich, verschieben oder vermeiden Sie nicht unbedingt notwendige Bahnreisen in den kommenden Tagen.


Deutschland

Kurz vor 22 Uhr sperrte die Polizei die Petersstraße für den Verkehr. Mehrere geparkte Fahrzeuge wurden abgeschleppt, um Platz für die Einsatzfahrzeuge zu schaffen. Wenige Minuten später trafen zahlreiche Einheiten des Katastrophenschutzes ein. Ziel der Einsatzkräfte war es, die Bewohner vor Ort herunterzukühlen und so eine Verlegung in Krankenhäuser möglichst zu vermeiden. Dafür kamen unter anderem Ventilatoren zum Einsatz, die für Luftbewegung sorgten. Zusätzlich wurden Kühlpacks eingesetzt, die Bewohner mit Elektrolytlösungen versorgt und ihr Gesundheitszustand fortlaufend überwacht.

https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-grosseinsatz-in-altenheim-sorge-um-bewohner-wegen-hitze_aid-150566555


Universitätsklinik Freiburg, drittgrößte Klinik in Deutschland

Formal sei die Klinik wegen der Hitze in einer internen Schadenslage, Patienten und Mitarbeitende seien gefährdet. Im Einsatz ist der Katastrophenschutzbeauftragte.

Philippe Pohlmann, Arzt an der Urologie in der Freiburger Uniklinik: Die Lage sei krass und eigentlich nicht mehr erträglich oder tolerierbar. Die Patienten lägen nackt in ihren Betten und in ihrem Schweiß, erzählt er.

Auch für seine Kolleginnen und Kollegen ist die Hitze kaum auszuhalten. Besonders heiß ist es im Dienstzimmer, das unter dem Dach des Altbaus liegt. 38 Grad hat hier eine Kollegin in dieser Woche mit einem Thermometer gemessen, sie sollte hier übernachten, für eine 24-Stunden-Schicht. Völlig undenkbar sei das.

„Wenn es bis Mittwoch nicht besser wird, werden wir evakuieren“, sagt Thorsten Hammer. Auf dieses Szenario ist er als Katastrophenschutzbeauftragter vorbereitet, die Pläne liegen in seinem Schreibtisch. Die Patienten werden dann in die Messehalle gebracht. Die Räume dort sind klimatisiert.

Der Bericht ist zahlungspflichtig.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/hitzewelle-extremtemperaturen-treiben-uniklinik-in-freiburg-ans-limit-accg-200968011.html


Extreme Hitzebelastung im Osten Österreichs

Unter dem Einfluss eines mächtigen Hochdruckgebiets und subtropischen Warmluftmassen kommt es derzeit zu außergewöhnlich hohen Temperaturen im Osten Österreichs und damit verbunden zu einer extremen Hitzebelastung. Diese führt zum Beispiel zu erhöhter Körpertemperatur, Schwäche und Müdigkeit und im extremen Fall auch zu Verwirrtheit und Schwindel. Mögliche Ursache dafür: Dehydrierung. Es wird empfohlen auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten sowie unnötige Anstrengungen während der heißesten Tageszeit zu vermeiden. Suchen sie schattige und gekühlte Orte auf. Achten sie besonders auf Kinder und vulnerable Personen in ihrer Nähe.

©️ https://www.geosphere.at

Österreich-Karte mit den Temperaturen von 04:00 Uhr und mit der Vorhersage

27. Juni 2026


Wettervorhersage https://www.geosphere.at

Österreich:
Samstag, 27. Juni 2026
Im ganzen Land steht einmal mehr hochsommerliches Wetter mit teils extremer Hitze und viel Sonnenschein am Programm. Im Flachland ist es die meiste Zeit wolkenlos, im westlichen Bergland entstehen ab dem späteren Vormittag Quellwolken. Am Nachmittag sind lokale Wärmegewitter zu erwarten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd. Frühtemperaturen 15 bis 24 Grad, Tageshöchsttemperaturen 34 bis 39 Grad, mit den höchsten Werten im Osten.

Sonntag, 28. Juni 2026
Die andauernde Hitzewelle erreicht ihren voraussichtlichen Höhepunkt. Am Vormittag scheint verbreitet die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Im Bergland entstehen bereits im Laufe des Vormittags Quellwolken und spätestens ab Mittag steigt die Schauer- und Gewitterneigung, vor allem zwischen Vorarlberg und der Obersteiermark. Der Wind weht abseits von Gewittern meist schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen. Es wird heiß! Frühtemperaturen 15 bis 26 Grad, Tageshöchsttemperaturen 34 bis 40 Grad! Am heißesten ist es im Osten.

Wien:
Samstag, 27. Juni 2026
Das hochsommerliche Hochdruckwetter samt Hitzewelle hält an. Es ist meist wolkenlos, ein paar Wolken machen sich erst am Nachmittag bemerkbar. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost. Frühtemperaturen um 24 Grad, Tageshöchsttemperaturen um 38 Grad.

Sonntag, 28. Juni 2026
Die aktuelle Hitzewelle erreicht voraussichtlich ihren Höhepunkt. Von früh bis spät ist es strahlend sonnig, Wolken sind kaum sichtbar. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost. Frühtemperaturen um 25 Grad, Tageshöchsttemperaturen um 40 Grad!

Montag, 29. Juni 2026
Zum Wochenstart setzt sich das sonnige und heiße Wetter weiter fort. Während der Nachmittagsstunden tauchen mitunter erste Quellwolken auf. Diese bleiben vorerst aber harmlos. Der Wind aus Südost weht mäßig, in den höchsten Lagen auch lebhaft. In der Früh um 26 Grad. Tagsüber noch einmal bis 40 Grad.


Ich war heute noch einkaufen. Vorräte für die kommenden Tage eingelagert.

Ich gehe bis inklusive Montag sicher nicht raus.

In den Häuserschluchten Wiens fühlen sich 40 Grad anders an als in ländlichen Gebieten oder an einem See oder gar an einem Meeresstrand.

Bleibt gesund!


Wettervorhersage https://www.dwd.de

Deutschland:
Am Samstag vor allem im Laufe des Nachmittags ausgehend von den westlichen Mittelgebirgen und im Norden und Nordwesten zunächst nur lokale, kräftige Gewitter. Dabei eng begrenzt Unwettergefahr durch heftigen Starkregen um 30 l/qm binnen kurzer Zeit, großem Hagel über 3 cm und schweren Sturmböen um 100 km/h (Bft 10). Am Abend und in der Nacht zum Sonntag im Nordwesten erhöhte Unwettergefahr durch verbreitete Gewitter. Großräumig schwere Sturmböen / orkanartige Böen zwischen 100 und 120 km/h (Bft 10-11) nicht ausgeschlossen.

Heute und am Wochenende Höhepunkt der Hitzewelle und Ausweitung der starken Wärmebelastung auf nahezu ganz Deutschland. Lediglich einige Küstenabschnitte und Inseln teilweise außen vor. Zudem aufgrund der immer geringeren Abkühlung in den Nächten auch bis in den Osten in den Nachmittagsstunden zunehmend extreme Wärmebelastung.


ADAC https://www.adac.de

Autobahnen sind teilweise gesperrt. Es kann zu Blow Ups kommen, wo die Fahrbahn aufplatzt.

Teilweise Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 60 km/h.

Es ist eine extreme Hitzephase: Am Freitag, 26. Juni, wurden in Saarbrücken 41,3 Grad gemessen – die höchste Temperatur, die jemals in Deutschland registriert wurde. Am Samstag ziehen die Temperaturen voraussichtlich noch weiter an. Mit bis zu 42 Grad in Bayern könnte die Hitzewelle ihren Höhepunkt erreichen.


ÖBB https://www.oebb.at/

Nicht unbedingt notwendige Bahnfahrten sollen vermieden oder verschoben werden.

Bei Gleisverwerfungen durch Hitze dehnen sich die Schienen aus, was zu Verformungen führen kann und kurzfristige Streckensperren und Geschwindigkeitsreduktionen zur Folge hat.

26. Juni 2026

Übersicht

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