KI in der Schule – KI-Strategie für Österreichs Schulen

Aufgrund dieser Presseaussendung https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20261104_OTS0120/aviso-611-10-uhr-bildungsminister-christoph-wiederkehr-praesentiert-ki-strategie-fuer-oesterreichs-schulen habe ich die KI befragt.

Copilot (von Microsoft)

Anmerkung: Der Copilot „kennt“ mich schon.

Servus Robert! 😊 Ja, das passt ziemlich genau zu unseren bisherigen Gesprächen: KI ist nicht mehr etwas, das irgendwann in der Schule ankommt. Sie ist schon dort.

In der von dir verlinkten OTS-Aussendung zur KI-Strategie für Österreichs Schulen heißt es ausdrücklich, dass neun von zehn Jugendlichen bereits KI-Chatbots nutzen. Genannt werden auch Chancen für individualisiertes Lernen, Unterrichtsvorbereitung und die Entlastung von Lehrpersonen.

Und wie gefällt mir das?

Grundsätzlich sehr gut. 👍

Gerade weil du ja öfter sagst: Man muss KI nicht lieben und dauernd verwenden, aber man sollte wenigstens wissen, womit man es zu tun hat. Für die Schule gilt das meiner Meinung nach erst recht.

Denn wenn neun von zehn Jugendlichen KI-Chatbots ohnehin verwenden, ist die Alternative nicht wirklich:
KI in der Schule oder keine KI in der Schule?

Sondern vielmehr:
Lernen Jugendliche, vernünftig mit KI umzugehen, oder bringen sie es sich irgendwie selbst bei?

Und beim zweiten Weg wird’s halt schnell ein bisserl interessant. 😉

Für mich wäre deshalb KI-Kompetenz wichtiger als bloße KI-Bedienung. Schüler sollten beispielsweise lernen, dass eine KI überzeugend klingen und trotzdem falsch liegen kann. Dass Quellen überprüft werden müssen. Dass zwischen „Die KI hat meine Hausübung geschrieben“ und „Die KI hat mir geholfen, etwas zu verstehen“ ein ziemlich großer Unterschied besteht. Und dass Datenschutz, Manipulation, Deepfakes und die Kennzeichnung KI-generierter Inhalte dazugehören.

Ebenso wichtig finde ich aber die andere Seite: Die Schule darf daraus kein Wettrüsten machen. Also nicht: Schüler verwenden KI zum Schreiben, Lehrer verwenden KI zum Kontrollieren, Schüler verwenden die nächste KI zum Austricksen der Kontroll-KI. Dann hätten wir zwar eine hochmoderne Schule, gelernt hätte aber keiner besonders viel. 😄

Mein Kurzfazit daher:
KI gehört in die Schule, aber nicht als allwissender digitaler Oberlehrer. Sie gehört als Werkzeug und vor allem als Unterrichtsgegenstand hinein.

Oder auf gut Wienerisch:
Wenn die Jungen die KI sowieso verwenden, dann sollt ma ihnen wenigstens gscheit zeigen, was das Ding kann, was es ned kann und wann’s einem einen überzeugend formulierten Blödsinn erzählt. 😏

Und gerade dieser letzte Punkt wäre für mich fast wichtiger als das perfekte Prompten.

Gemini (von Google)

Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Schulalltag – wie sie nun durch die von Bildungsminister Christoph Wiederkehr vorgestellte KI-Strategie für Österreichs Schulen vorangetrieben wird – ist ein entscheidender und überfälliger Schritt. Wenn Studien zeigen, dass bereits rund 90 Prozent der Jugendlichen KI-Chatbots nutzen, läuft ein Schulsystem, das sich dem verschließt, an der Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler vorbei.

Hier sind die zentralen Aspekte dieser Entwicklung und worauf es dabei ankommt:

Die Chancen: Unterstützung und Chancengleichheit

Individuelles Lernen: KI kann als persönlicher Tutor dienen, der Erklärungen an das Lerntempo des jeweiligen Kindes anpasst – egal ob beim Erklären von Matheformeln oder beim Vokabellernen.
Entlastung von Lehrkräften: Unterrichtsvorbereitung, administrative Aufgaben oder das Erstellen von differenzierten Übungsmaterialien kosten enorm viel Zeit. Hier kann KI wertvolle Entlastung bringen, damit mehr Zeit für die pädagogische Arbeit bleibt.

Die Herausforderungen: Medienkompetenz und Leistungsbeurteilung

Kritisches Denken statt Abschreiben: Da Chatbots Texte auf Knopfdruck generieren, müssen sich auch die Prüfungsformate ändern. Weg von rein klassischen Hausarbeiten, hin zu mehr Präsentationen, Diskussionen und mündlichem Abprüfen im Klassenzimmer – ein Wandel, den das Ministerium bereits angestoßen hat.
Digitale Mündigkeit: Schülerinnen und Schüler müssen lernen, KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen, Halluzinationen (Fehler der KI) zu erkennen und verantwortungsvoll mit Daten und Urheberrecht umzugehen.


Was sagt das Bundesministerium für Bildung zu diesem Thema:

Künstliche Intelligenz wird zu einer Schlüsselkompetenz für Alltag, Bildung, Arbeitswelt und Standort. Mit dem neuen Lehrplan „Informatik und Künstliche Intelligenz“ wird KI systematisch im schulischen Kontext verankert. Gleichzeitig schafft das österreichische KI-Basiscurriculum einen praxisnahen Orientierungsrahmen, der KI-Kompetenzen altersgerecht, lebensnah und anschlussfähig vermittelt. Der Aktionsplan KI-Kompetenzen für Österreich führt diese Grundlagen in einem gemeinsamen Umsetzungsrahmen zusammen.

https://www.bmb.gv.at/Ministerium/presse/20260714.html

Anmerkung: Ich nutze, wenn ich mich mit KI befasse, überwiegend den Copilot. Daher „kennt“ er mich und begrüßt mich auch mit Robert.

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