Es ist einfach ein Jammer!
August Wöginger ist aufgrund sattsam bekannter Umstände als Klubobmann der ÖVP zurückgetreten.
Man darf in diesem Zusammenhang nicht außer Acht lassen, dass sein Rücktritt mit erheblichen finanziellen Verlusten verbunden ist. Laut den gesetzlich festgelegten Politikerbezügen beträgt der Bezug eines Klubobmanns im Nationalrat 170 % des Ausgangsbetrags (Bezug eines Abgeordneten zum Nationalrat).
Der höhere Bezug ist direkt an die Funktion gekoppelt. Fällt die Funktion weg (z. B. durch Abwahl oder Rücktritt), reduziert sich das Einkommen wieder auf den normalen Abgeordnetenbezug.
Sein monatliches Einkommen fällt somit von € 17.597,– auf € 10.351,–. Jeweils Bruttobezüge.
Muss er finanziell jetzt darben? Geht schon der Hut durch den Klub der ÖVP, damit man Spenden hineinwerfen kann?

Die beiden Bilder stammen vom Copilot ↑ und von Gemini ↓.

Für daran Interessierte, der prompt: In einem elegant und feudal wirkendem Büro sitzt ein elegant gekleideter und weinender Mann an einem Schreibtisch in einem Bürostuhl. Der Mann hat seinen Kopf in die Hände gestützt. Um den Mann herum stehen ein paar elegant gekleidete Leute. Eine Frau hält einen umgedrehten Hut in der Hand, in diesem Hut befinden sich mehrere Geldscheine.
Der eingangs geschriebene Text stammt von mir. Ohne Hilfe von KI oder ähnlichen Werkzeugen.
Es hat mich dann aber gereizt und ich habe den Copilot um Umformulierung ersucht.
Eine ironisch-bissige Version:
Es ist wirklich ein Jammer.
Da tritt ein Klubobmann zurück – und plötzlich steht im Raum, was in solchen Momenten gern übersehen wird: Der Mensch verliert ja richtig Geld. Laut den offiziellen Bezügen bekommt ein Klubobmann im Nationalrat 170 % des Grundbetrags. Ein schöner Aufschlag, der allerdings so treu an die Funktion gekoppelt ist wie ein Bankomat an die PIN.
Fällt die Funktion weg, fällt auch der Geldsegen weg. Und zwar nicht in Münzform, sondern in ordentlichen Bruttobeträgen: von rund € 17.597 auf € 10.351 monatlich.
Man könnte fast meinen, hier beginne ein sozialer Härtefall.
Muss man jetzt im Klub der ÖVP schon den Hut herumgehen lassen, damit ein paar Spenden klimpern?
Oder wird’s doch noch reichen, die Heizung aufzudrehen und den Kaffee nicht mit Leitungswasser zu strecken?
Eine wienerisch-grantige Version:
Es is wirklich a Jammer, oida. Da tritt wer als Klubobmann zurück, und plötzlich merkt ma: Hawidere, des is ja ned nur politisch, des is a finanziell a ordentliche Abrutschpartie.
Laut den offiziellen Bezügen kriagt so a Klubobmann 170 % vom Grundbetrag. Jo eh, des is a Aufschlag, da würd sogar der Bankomat im 3. Bezirk kurz respektvoll nicken. Aber: Der Zuckerl hängt halt fix an der Funktion. Funktion weg → Geld weg. So einfach, so unromantisch wie a Montag in Wien.
Und jetzt rutscht des Monatseinkommen von rund 17.597 Euro auf 10.351 Euro. Brutto, eh klar. Also quasi: vom „A gmahde Wiesn“ zum „Jo, geht si eh aus, aber ma raunzt trotzdem“.
Und jetzt stell ma uns die große Frage: Muss ma im Klub scho den Hut herumgehen lassen? So wie beim Heurigen, wenn wer sagt: „Heast, i hob ka Bargeld, host du vielleicht …?“ Oder wird’s doch no reichen, dass ma ned gleich die Semmel vom Vortag aufwärmen muss?
In Wien würd ma dazu sogn: „Jo eh, tragisch is es scho … aber ned so tragisch, dass i jetzt a Kerzerl anzünd.“
Hinterlasse einen Kommentar