Pensionserhöhung für das Jahr 2026 in Österreich

13. September 2025

Presseaussendungen vom 12. September 2025

Wir konnten nach langem und hartnäckigem Verhandeln eine volle Inflationsabgeltung von 2,7 Prozent für zumindest 71 Prozent aller Pensionist*innen erreichen“, erklärte die Präsidentin des Pensionistenverbandes Österreichs, Birgit Gerstorfer am Freitag nach der Verkündung des Verhandlungsergebnisses für die Pensionsanpassung 2026 vonseiten der Bundesregierung.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250912_OTS0029/27-prozent-fuer-71-prozent-aller-pensionisten-herausgeholt

Die Regierungsparteien haben für das kommende Jahr eine soziale Staffelung der Pensionserhöhung vereinbart. SeniorInnen mit einer Pension bis 2.500 Euro erhalten die volle Inflationsabgeltung in der Höhe von 2,7 Prozent. Das betrifft 71,4 Prozent aller SeniorInnen mit einer gesetzlichen Pension, also 1,65 Millionen Menschen. Ab einer Pension in der Höhe von 2.500 Euro erhalten die PensionistInnen einen Fixbetrag in der Höhe von 67,5 Euro (das sind 2,7 Prozent von 2.500 Euro).

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250912_OTS0032/pensionsanpassung-2026-volle-inflationsabgeltung-fuer-165-millionen-pensionistinnen

Angesichts der budgetären Lage beurteilt AK Präsidentin Renate Anderl die aktuelle Pensionserhöhung als vertretbar.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250912_OTS0047/ak-anderl-zu-pensionen-budgetsanierung-braucht-auch-neue-einnahmen

Für die Industriellenvereinigung (IV) ist die durchschnittliche Anhebung der Pensionen unter dem Anpassungsfaktor von 2,7 Prozent ein richtiger Schritt. „Der Staat hat kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem. Umso wichtiger ist, dass die Regierung bei den Pensionsausgaben einen Schritt in die richtige Richtung setzt“, so IV-Generalsekretär Christoph Neumayer.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250912_OTS0048/iv-zur-pensionsanpassung-abschlag-notwendig-weitere-reformen-unverzichtbar

Christoph Neumayer spricht hier nicht als Privatperson, sondern als Spitzenfunktionär der IV, also einer Interessenvertretung der österreichischen Industrie. Seine Aussagen sind Teil einer wirtschaftspolitischen Argumentation, die auf langfristige Finanzierbarkeit und Kostenreduktion im Pensionssystem abzielt.

Christoph Neumayer ist seit April 2011 Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), der wichtigsten Interessenvertretung der österreichischen Industrie. In dieser Funktion ist er einer der zentralen wirtschaftspolitischen Akteure des Landes – er koordiniert die inhaltliche Arbeit der IV, vertritt ihre Positionen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und ist oft Sprachrohr der Industrie in wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten.

Er tritt regelmäßig in Medien und politischen Diskussionsformaten auf, um wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen einzufordern – zuletzt etwa bei der Debatte um die Pensionsanpassung 2025.

Durch seine frühere Tätigkeit als Pressesprecher der Wiener Volkspartei und seine enge Vernetzung in Politik und Wirtschaft ist er geübt darin, wirtschaftliche Interessen in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.


8. September 2025

Ich bin gespannt.

Dabei gehe es nicht nur um die Pensionen. So würde sie „beispielsweise in Bezug auf die Beamten sehen, dass sie einen Beitrag leisten“.

Ich mag das alles nicht mehr lesen und hören.

Leute, die brutto monatlich einen fünfstelligen Betrag verdienen, reden von einer gesamtstaatlichen Leistung, die zu erbringen wäre.

https://orf.at/stories/3404852/


22. August 2025

Neos fordern Pensions-Plus „unter der Inflation“

Neos-Verhandler Johannes Gasser forderte am Donnerstagabend (21. August 2025, Anmerkung), dass die Pensionen 2026 nicht um die vorgesehenen 2,7 Prozent, sondern „unter der Inflation“ angepasst werden sollten.

„Wir sind budgetär in einer angespannten Lage“, sagte Gasser, „und müssen schauen, ob wir uns die Anpassung in diesem Ausmaß leisten können“.

Den kompletten Bericht/Artikel gibt es hier zu lesen:

https://www.diepresse.com/20019589/neos-fordern-pensions-plus-unter-der-inflation

Laut eigenen Angaben ist Johannes Gasser, BA Bakk. MSc noch nie einer „echten“ Arbeit nachgegangen. Wenn man von Palmbuschen machen (siehe Video in der Parlamentsbiografie) absieht.

Referent für Arbeit und Soziales, Familie und Gleichbehandlung, NEOS Parlamentsklub 2015-2019

Parlamentarischer Mitarbeiter, Abgeordneter zum Nationalrat Gerald Loacker 2013-2014

https://www.parlament.gv.at/person/30670

Vernehmlich erhält ein Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat ein Bruttogehalt von € 10.351,– pro Monat. Das ergibt etwa € 6.000,– netto.
Sollten diese Informationen nicht korrekt sein, bitte ich um Nachricht und ich werde die entsprechende Korrektur vornehmen.

Ich bin seit August 2022 im Ruhestand und ich werde auch mit einer geringeren Pensionserhöhung auskommen.

Aber! Ich war 35 Jahre durchgehend berufstätig. Und jetzt kommt so ein Typ daher und hat den Wunsch, mir die Erhöhung der Pension madig zu machen.
Ich bin und war für die budgetäre Lage und Misere nicht zuständig und nicht verantwortlich.

Durch die Luft fliegende und wirbelnde Euro-Scheine. Gewittrige Stimmung, Regen und Blitz. Das wurde mit/von KI erstellt.

Alles Weitere, was ich dazu sagen/schreiben möchte, ist nicht für die Öffentlichkeit geeignet.

Liebe Grüße aus Wien, Robert

Die beiden Bilder wurden mit/von KI erstellt.

Übersicht

2 Antworten zu „Pensionserhöhung für das Jahr 2026 in Österreich“

    1. https://infogram.com/ sieht interessant aus. Das werde ich mir mal näher ansehen.

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