Aktuell mehren sich Berichte, dass Medien Einbußen verzeichnen, weil die KI Zusammenfassungen und Vorschauen von Artikeln in Suchmaschinen, hier (klarerweise) insbesondere Google, anzeigt und die Artikel sodann gar nicht mehr angeklickt werden.
Stehen KI-Zusammenfassungen zur Verfügung, klicken die User vorgeschlagene Links nur halb so oft an wie bei traditionellen Suchvorgängen. Das bedeutet für Medienunternehmen einen verheerenden Verlust an Besuchern ihrer Webseiten, bei Werbeeinnahmen und Abo-Konvertierungen.
Das Original des Artikels ist hier zu lesen:
https://www.pressetext.com/news/ki-ist-eine-gefahr-fuer-medienhaeuser.html
Es besteht auch die Möglichkeit, sich lediglich eine Zusammenfassung eines Artikels anzeigen zu lassen.
Das kann so aussehen (Copilot):
Hier ist eine kompakte Zusammenfassung der Hauptpunkte des Artikels „KI ist eine Gefahr für Medienhäuser“ von pressetext:
🧠 Kernaussagen zur Bedrohung durch KI
- Weniger Klicks durch KI-Zusammenfassungen: Nutzer klicken bei KI-generierten Zusammenfassungen nur halb so oft auf die Originalquellen wie bei klassischen Suchergebnissen.
- Verlust von Einnahmen: Medienhäuser verlieren dadurch Besucher, Werbeeinnahmen und potenzielle Abonnenten.
- Abonnenten reichen nicht aus: Selbst zahlende Leser können den finanziellen Bedarf großer Medienunternehmen nicht decken.
📉 Auswirkungen auf die Medienlandschaft
- Generative Engine Optimization (GEO): Medien setzen auf GEO, um Inhalte so zu gestalten, dass sie von KI-Systemen besser erkannt und verwendet werden.
- KI-Crawler als Problem: Diese erfassen Inhalte, ohne Nutzer zur Originalquelle weiterzuleiten – Urheber verlieren Einnahmen und Sichtbarkeit.
- Blockieren von KI-Crawlern: Einige Portale sperren Open-AI-Crawler, riskieren aber dadurch, neue Leser nicht zu erreichen.
📊 Zahlen & Trends
- Nur 29 % der von ChatGPT genutzten Quellen stammen von Medienhäusern.
- 15 % der unter 25-Jährigen nutzen generative KI für Nachrichten laut Reuters Digital News Report 2025.
📰 Bedeutung des Journalismus
- KI-Plattformen sind auf originären Journalismus angewiesen.
- Google arbeitet bereits an Kooperationen mit Nachrichtenanbietern.
- Forscher John Wisbey sieht darin eine mögliche Zukunftsperspektive: Plattformen erkennen, wie sehr sie die Presse brauchen.
Hier muss man den Bericht als solchen nicht mehr ansehen/anklicken.

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