U-Bahn in Wien

Presseschau – Was mir so beim Lesen von Nachrichten und sonst im Netz auffällt und wo ich was dazu schreiben möchte.

16. August 2024

Bei den Linien U2 und U5 kommt es beim Bau (U5) zu Verzögerungen, da man „in den Untergrund nicht reinschauen kann“.

An anderer Stelle habe ich mal gelesen, dass sich die U-Bahn in Wien teilweise in Tiefen bis zu 35 Metern bewegt.

Die neu zu errichtende U5 wird vollautomatisiert fahren. Ohne Fahrer. Im Jahr 2026 soll es auf der ersten Teilstrecke so weit sein.

U5

Das System hat eine SIL4-Klassifizierung. SIL, das steht für Safety Integrity Level. Und 4 ist das höchste Sicherheits- und Zuverlässigkeitsniveau im Bahnsystem. Dadurch ist eine Fehlinformation zwischen den Systemen – wie zum Beispiel das Signal, dass eine Tür geschlossen ist, obwohl sie offen ist – so gut wie ausgeschlossen.

Ein Teil der Elektronik am Bahnsteig

Die Elektronik für die Tür am Bahnsteig
Am Bahnsteig, nicht im Zug!

Wenn das System dann einmal läuft, bekommen die Fahrgäste ein neues Erlebnis beim Einsteigen – die Bahnsteigtüren öffnen sich erst, wenn der Zug an der richtigen Stelle gehalten hat. Abfahren kann die U-Bahn erst, wenn alle Türen verschlossen und verriegelt sind. „Wenn in der Tür ein Gegenstand steckt, öffnet sie wieder ein kleines Stück.“ Das passiert drei Mal. „Wenn dann noch immer etwas in der Tür ist, geht sie ganz auf, ein rotes Licht leuchtet auf und dann wird eine Kamera auf die Tür gerichtet.“ Die Zugtür bleibt allerdings die ganze Zeit über verschlossen.

Es handelt sich um die Türen am Bahnsteig, nicht um die Türen am Zug.


Faszinierende Technik.

Ich bin schon gespannt.

Ob sie in den ersten Tagen tatsächlich auch ohne Fahrer unterwegs sein wird?

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