Foto: Allgäuer Alpen, Saharastaub färbt das Licht gelblich, Jan Eifert / IMAGO
Ein Versuch der Erklärung zum „Saharastaub“.
Warum ist der „Saharastaub“ magnetisch?
Weil er nur zu einem Teil aus Staub bzw. Sand besteht.
Die Texte stammen nur zu einem Teil von mir und geben lediglich zu einem Teil mein eigenes bisheriges Wissen wider. Ein Teil des Textes stammt unter anderem von https://brockhaus.de/.
Sandwüste bedeckt etwa 10 % der Oberfläche, vor allem in der libysch-algerischen Sahara, woher auch zum Teil der bis nach Europa gelangende „Saharastaub“ stammt (auch aus dem Sahel). Im Bereich der extremen Passatwirkung in der südlichen Sahara ist die Schleifwirkung des Sandes (Korrasion) besonders groß. In den meist abflusslosen Becken und Senken sind, besonders in der nördlichen Sahara, Salzsümpfe und Salzpfannen (Schott, Sebcha) verbreitet.
Der kristalline Untergrund, der vor allem in Gebirgen und Schwellen zutage tritt, ist weitgehend von paläozoischen bis känozoischen Sedimenten sowie von vulkanischen Decken überlagert und von Basaltschloten durchstoßen.
Der aufgewirbelte Saharastaub wird von starken Winden über große Distanzen in der Erdatmosphäre transportiert. Er gelangt über den Atlantik in das Amazonasbecken, zur Karibik, zur nordöstlichen Küste Amerikas, über die Guineaküste und den Mittelmeerraum nach Europa und den Nahen Osten.
Der Saharastaub besteht nicht ausschließlich aus Sand, sondern auch aus feinem Mineralstaub, insbesondere Quarz und Ton. Die gelb-rötliche Färbung der Partikel weist darauf hin, dass der Saharastaub zudem Eisenoxide enthält. Zu einem kleinen Anteil sind auch Kalzit und Gips enthalten, sowie die Mineralien Phosphor, Magnesium und Aluminium.
Mineralstaub besteht aus in der Atmosphäre schwebenden Bodenpartikeln mit unterschiedlicher chemischer und mikrobieller Zusammensetzung. Diese Partikel entstehen durch Winderosion auf trockenen Oberflächen.
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Sollte ich etwas Falsches wissen oder etwas falsches wiedergegeben haben, kann man mich gerne kontaktieren.
Robert (Übersicht)

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