Ich habe die KI gefragt:
Was macht einen guten prompt aus? Womit sollte man beginnen, wie sollte man enden? Wie soll man formulieren, kurz oder eher lang?

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Copilot
Vorbemerkung: Der Copilot „kennt“ mich bereits gut.
✨ Was einen guten Prompt wirklich ausmacht
🎯 Eine klare Absicht
Bevor du ein Wort schreibst, solltest du wissen, was du willst:
Information?
Kreativität?
Analyse?
Humor?
Bildgenerierung?
Stilkopie?
Je klarer dein Ziel, desto besser das Ergebnis.
🧭 Ein guter Start: Kontext
Ein starker Prompt beginnt fast immer mit einer Mini‑Einordnung:
„Du bist mein kreativer Schreibpartner …“
„Ich möchte einen Text im Stil von …“
„Ich brauche eine sachliche Erklärung für …“
Kontext ist wie die Bühne: Wenn sie steht, kann die Szene beginnen.
🧩 Der Mittelteil: Details, aber nicht zu viele
Hier entscheidet sich, ob das Ergebnis scharf oder verschwommen wird.
Gut:
präzise Anforderungen
gewünschter Ton
Länge oder Format
Zielgruppe
Schlecht:
unstrukturierte Textwüsten
widersprüchliche Anforderungen
„Mach einfach irgendwas“
Merke:
Zu kurz → Modell rät.
Zu lang → Modell verliert Fokus.
Die goldene Mitte ist: so kurz wie möglich, so lang wie nötig.
Stil und Ton bewusst setzen
Du kannst Tonalität explizit steuern:
„locker, humorvoll, leicht frech“
„präzise, sachlich, ohne Ausschmückung“
„poetisch, bildhaft, rhythmisch“
Gerade du, Robert, spielst ja gern mit Tonlagen — das ist ein Vorteil.
Ein gutes Ende: Output‑Form klären
Das Ende eines Prompts ist wie der Schlussakkord:
„Gib mir drei Varianten.“
„Formatiere als Liste.“
„Schreibe in Ich‑Perspektive.“
„Maximal 150 Wörter.“
„Ohne Einleitung.“
Das verhindert Überraschungen und spart dir Nacharbeit.
🧪 Wie lang sollte ein Prompt sein?
Kurz, wenn:
die Aufgabe klar ist
du nur Fakten willst
der Stil egal ist
Länger, wenn:
du Kreativität willst
der Ton wichtig ist
du ein komplexes Format brauchst
du mehrere Bedingungen kombinierst
Faustregel:
Ein guter Prompt ist so lang wie ein guter Espresso: klein, konzentriert, aber mit Wirkung.
🧲 Bonus: Die 3‑Satz‑Formel für starke Prompts
Kontext: „Du bist … / Ich brauche …“
Aufgabe: „Erstelle … / Erkläre … / Schreibe …“
Form: „In diesem Stil … / In dieser Länge … / In diesem Format …“
Damit triffst du fast immer ins Schwarze.

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Gemini
Ein guter Prompt ist im Grunde wie eine präzise Arbeitsanweisung an einen sehr fähigen, aber wörtlich nehmenden Mitarbeiter. Es geht weniger um „Programmierung“ und mehr um klare Kommunikation.
Hier ist der Leitfaden, wie du deine Prompts strukturieren kannst:
Der Aufbau: Anfang und Ende
Ein effektiver Prompt folgt meist einer logischen Struktur, die dem Modell den nötigen Kontext gibt.
Der Anfang: Die Rolle & Das Ziel
Beginne damit, wer die KI sein soll und was das übergeordnete Ziel ist. Wenn die KI weiß, in welcher Kapazität sie schreibt (z. B. als Senior Marketing Manager oder als Tutor für Quantenphysik), ändert sich der Tonfall und die Tiefe der Antwort sofort.
Beispiel: „Handle als erfahrener Ernährungsberater. Erstelle einen Mahlzeitenplan für …“
Das Ende: Formatierung & Einschränkungen
Beende deinen Prompt mit Anweisungen dazu, wie das Ergebnis aussehen soll. Das verhindert, dass du eine Textwüste erhältst, wenn du eigentlich eine Tabelle wolltest.
Beispiel: „Gib die Antwort als Bulletpoint-Liste aus. Vermeide Fachjargon und halte dich unter 200 Wörtern.“
Die Formulierung: Kurz oder lang?
Die Antwort lautet: So kurz wie möglich, so lang wie nötig.
Präzision schlägt Länge: Ein langer Prompt, der abschweift, verwirrt die KI. Ein kurzer Prompt, dem Kontext fehlt, führt zu generischen Ergebnissen.
Der „Goldene Mittelweg“: Nutze iteratives Prompting. Fange lieber mit einem soliden, mittellangen Prompt an und verfeinere das Ergebnis durch Feedback („Das war gut, aber mach den zweiten Absatz lustiger“), anstatt zu versuchen, den „perfekten“ 3-Seiten-Prompt beim ersten Mal zu schreiben.
„Iterativ“ kommt vom lateinischen Wort iterare, was schlicht wiederholen bedeutet. In der modernen Arbeitswelt, der Softwareentwicklung oder beim Design meint es aber mehr als nur eine einfache Wiederholung. Es beschreibt einen Prozess, bei dem man sich schrittweise dem gewünschten Endergebnis nähert, indem man eine Abfolge von Zyklen durchläuft. Statt zu versuchen, im ersten Anlauf ein perfektes Produkt zu bauen, erstellt man eine erste Version, prüft sie und verbessert sie im nächsten Durchgang.
(c) Gemini
Die Checkliste für einen Top-Prompt
Damit ein Prompt wirklich liefert, sollten diese vier Elemente (das ROKS-Prinzip) enthalten sein:
| Element | Beschreibung | Beispiel |
| Rolle | Wer ist die KI? | „Du bist ein Reiseblogger.“ |
| Objektiv | Was genau soll getan werden? | „Schreibe einen Artikel über Wien.“ |
| Kontext | Hintergrundinfos/Zielgruppe. | „Für Leute, die nur 24h Zeit haben.“ |
| Struktur | Format und Stilvorgaben. | „Nutze Unterüberschriften und Emojis.“ |
Profi-Tipps für die Formulierung
Positiv formulieren: Sag der KI eher, was sie tun soll, statt was sie nicht tun soll. (Statt „Schreib nicht so förmlich“, versuche „Schreibe in einem lockeren, freundschaftlichen Ton“).
Beispiele geben (Few-Shot Prompting): Wenn du einen ganz bestimmten Stil willst, kopiere ein Beispiel in den Prompt. Die KI ist exzellent darin, Muster zu erkennen.
„Lass uns Schritt für Schritt denken“: Wenn es um Logik oder Mathe geht, zwingt dieser Satz die KI dazu, ihre Gedankengänge zu strukturieren, was die Fehlerquote massiv senkt.
Merke: Ein guter Prompt ist kein Befehl, sondern ein Gesprächsstart. Je klarer du deine Erwartungen definierst, desto weniger „Halluzinationen“ oder Standard-Phrasen wirst du erhalten.

Claude
Was macht einen guten Prompt aus?
Ein guter Prompt ist klar, kontextreich und zielorientiert. Hier sind die wichtigsten Prinzipien:
Mit was beginnen?
Zuerst die Rolle oder den Kontext setzen – sag Claude, wer es sein soll oder in welchem Rahmen die Antwort erfolgen soll:
„Du bist ein erfahrener Marketingtexter …“
„Ich arbeite an einem technischen Dokument für Nicht-Experten …“
Dann kommt das eigentliche Ziel – was soll am Ende herauskommen?
Der Hauptteil: Was gehört rein?
Aufgabe klar benennen – ein aktives Verb hilft: schreib, analysiere, vergleiche, erkläre, übersetze
Kontext liefern – Hintergrundinformationen, die für die Antwort relevant sind
Zielgruppe nennen – für wen ist das Ergebnis gedacht?
Format angeben – Liste, Fließtext, Tabelle, Stichpunkte, Länge?
Einschränkungen erwähnen – was soll nicht enthalten sein?
Kurz oder lang?
Es kommt auf die Aufgabe an:
| Aufgabe | Empfehlung |
| Einfache Frage | Kurz und direkt reicht |
| Kreatives Schreiben | Kontext, Stil, Ton, Beispiele angeben |
| Komplexe Analyse | Ausführlicher Prompt lohnt sich |
| Code generieren | Sprache, Ziel, Einschränkungen nennen |
Faustregel: So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Ein präziser langer Prompt schlägt immer einen vagen kurzen.
Womit enden?
Am Ende kann man:
das gewünschte Format noch einmal bekräftigen („Antworte auf Deutsch in maximal 5 Sätzen“)
um Rückfragen bitten, falls etwas unklar ist
ein Beispiel geben, wie die Ausgabe aussehen soll („Hier ein Beispiel: …“)
Die häufigsten Fehler
Zu vage: „Schreib was über Marketing“ → besser: „Schreib einen 200-Wörter-Einleitungsabsatz für einen Blogpost über E-Mail-Marketing, Zielgruppe: Kleinunternehmer“
Zu viele Aufgaben auf einmal
Kein Kontext über die eigene Situation
Kein gewünschtes Format angegeben

Die Texte von Copilot, Gemini und Claude habe ich unverändert wiedergegeben.
Der Titel wurde von WordPress aufgrund des vorhandenen Textes vorgeschlagen.
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