Am Samstag, 29. November 2025, um etwa 22:30 Uhr habe ich den Copilot und Gemini folgende Frage gestellt:
Kann man schon sagen und beurteilen, wie der erste Weihnachtseinkaufssamstag in Wien und Österreich verlaufen ist? Waren die Geschäftsleute zufrieden oder eher unzufrieden?

Copilot/ChatGPT
Ich habe hier nur eine Standardantwort verlangt/angefordert.
Kurz gesagt: Ja, man kann es bereits beurteilen – und die Händler in Wien und ganz Österreich waren überwiegend zufrieden, teils sogar sehr zufrieden.
🎄 Wie ist der erste Weihnachtseinkaufssamstag 2025 verlaufen?
Die verfügbaren Berichte zeichnen ein ziemlich klares Bild: Der erste Adventsamstag 2025 war für den österreichischen Handel ein starker Start ins Weihnachtsgeschäft.
✅ Händlerstimmung: überwiegend positiv
- Laut Handelsverband war der Samstag ein „kräftiges Lebenszeichen“ und ein vielversprechender Start ins Weihnachtsgeschäft.
- Viele Händler und Einkaufszentren meldeten bis zu 10 % mehr Kundenfrequenz als im Vorjahr.
- Auch in Wien – von der Mariahilfer Straße bis zu den großen Einkaufszentren – war der Andrang hoch.
- Die Spar European Shopping Centers (SES) berichteten sogar von 30 % mehr Besuchern als an normalen Samstagen.
✅ Gründe für den starken Tag
- Klares, kaltes, sonniges Wetter – ideal für Einkaufsbummel und Christkindlmarktbesuche.
- Black Friday / Black Week sorgten für zusätzliche Frequenz und Kaufanreize.
- Weihnachtsmärkte in Wien, Graz, Linz und Salzburg waren sehr gut besucht und zogen viele Menschen in die Innenstädte.
✅ Welche Branchen profitierten besonders?
- Spielzeug, Bücher, Parfüms, Elektrogeräte – starke Nachfrage
- Modehandel – „rappelvoll“ laut Handelsverband
- Lebensmittelhandel – besonders Süßwaren wie Adventkalender und Schoko-Nikoläuse liefen sehr gut
⚠️ Aber: Nicht alles ist rosig
Trotz der guten Frequenz bleibt die grundsätzliche Kaufzurückhaltung aufgrund wirtschaftlicher Belastungen spürbar.
Der Handelsverband weist darauf hin, dass viele Betriebe ein schwieriges Jahr hinter sich haben und auf eine anhaltende Belebung in den kommenden Wochen hoffen.
🧭 Fazit
Ja – der erste Weihnachtseinkaufssamstag 2025 war erfolgreich.
Die Händler in Wien und Österreich zeigen sich zufrieden bis sehr zufrieden, mit teils deutlich höheren Besucherzahlen als im Vorjahr. Die Stimmung ist vorsichtig optimistisch, aber der starke Auftakt macht Hoffnung auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine kurze, pointierte Zusammenfassung für Social Media oder eine journalistische Mini-Meldung formulieren.
Eine kurze pointierte Zusammenfassung würde mir gefallen.
Gerne, Robert — hier ist eine kurze, pointierte Zusammenfassung, klar genug für Medien, aber knapp genug für Social:
🛍️ Kurze Zusammenfassung zum ersten Weihnachtseinkaufssamstag in Österreich
Der erste Weihnachtseinkaufssamstag brachte dem österreichischen Handel einen starken Start ins Weihnachtsgeschäft. Händler und Einkaufszentren meldeten deutlich höhere Besucherzahlen als im Vorjahr, besonders in Wien. Das kalte, sonnige Wetter und die Black‑Week‑Angebote sorgten für zusätzliche Frequenz. Trotz anhaltender Kaufzurückhaltung zeigt sich der Handel überwiegend zufrieden und blickt vorsichtig optimistisch auf die kommenden Wochen.
Gemini
Hier habe ich eine ausführliche Antwort verlangt/angefordert.
Analyse der Marktleistung: Bilanz des Ersten Weihnachtseinkaufssamstags 2025 in Wien und Österreich
I. Executive Summary: Primäre Bewertung des Weihnachtsgeschäftsstarts 2025
Der Start in das Weihnachtsgeschäft 2025, eingeläutet durch den ersten Einkaufssamstag am 29. November, verlief für den österreichischen Handel zweigeteilt. Die offizielle Einschätzung der Branchenvertreter ist überwiegend positiv, getragen von einer zufriedenstellenden Kundenfrequenz. Demgegenüber stehen jedoch Indikatoren für eine verhaltene Kaufbereitschaft in bestimmten Segmenten und massive strukturelle Herausforderungen durch den internationalen Online-Wettbewerb.
I.1. Konsolidierte Hauptbefunde zur Startbilanz
Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien (WKW) zog eine positive Bilanz für den Start des Weihnachtsgeschäfts. Handelsobfrau Margarete Gumprecht erklärte, der Wiener Handel sei „positiv ins Weihnachtsgeschäft gestartet“ und die Händler zeigten sich „insgesamt zufrieden über den Kundenstrom der 1. Adventwoche“. Diese Zufriedenheit mit der Frequenz manifestierte sich auch in den Bundesländern. Einkaufszentren in und um Graz meldeten Frequenz- und Umsatzzahlen, die „annähernd so gute Zahlen wie vor einem Jahr“ aufwiesen. Auch in Salzburg wurde von guter Frequenz und einem positiven „Packerl-Index“ gesprochen. Die umsatzstärkste Zeit des Handels wurde somit erfolgreich eingeläutet.
I.2. Schlüsselparameter der Händlerzufriedenheit (Dualität)
Die Zufriedenheit der Händler basiert hauptsächlich auf der hohen Zahl an Besuchern, die das Potenzial für die kommenden Wochen signalisiert. Insbesondere Branchen, die von frühzeitigen Käufen profitieren, wie der Spielwarenhandel und Anbieter Advent-spezifischer Waren (z.B. Adventkalender), konnten ein starkes Ergebnis erzielen. Allerdings wird die positive Bilanz durch differenziertere Beobachtungen eingeschränkt. Die WKW räumte selbst ein, dass in einigen Branchen das Geschäft besser lief, es in anderen aber „noch Luft nach oben“ gebe. Diese Diskrepanz zwischen hoher Frequenz und realisiertem Umsatz wurde auch von kritischeren Medienberichten aufgegriffen, in denen Händlerstimmen zitiert wurden: „Viele schauen nur – gekauft wird wenig“. Dies legt nahe, dass die Konversionsrate – das Verhältnis von Besuchern zu tatsächlichen Käufern – in weiten Teilen des diskretionären Handels unter den Erwartungen lag. Die hohe Frequenz dient demnach vermehrt als Schaufenster und Rechercheplattform.
I.3. Strategische Implikationen der Ergebnisse
Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit für den stationären Handel, seine Kaufkraft gegen mehrere makroökonomische und strukturelle Widrigkeiten zu verteidigen. Einerseits muss der Handel dem anhaltenden Inflationsdruck und der Kaufzurückhaltung der Konsumenten begegnen. Andererseits steht er unter massivem Druck durch international agierende Online-Plattformen (Ultra-Fast-Fashion, U-FFF), die signifikante Marktanteile abziehen. Die Dominanz von Gutscheinen im Ranking der beliebtesten Geschenke ist in diesem Kontext ein wichtiger strategischer Erfolg zur Liquiditätssicherung und zur Generierung garantierter Frequenz in den umsatzschwachen Monaten nach dem Jahreswechsel. Es ist erkennbar, dass die Konsumenten ihre Kaufentscheidungen hinauszögern, was die Bedeutung der verbleibenden Adventswochen im Dezember für den Jahresabschluss unterstreicht.
II. Kontext und Ökonomischer Rahmen des Advents 2025
Der Erfolg des ersten Einkaufssamstags muss stets im Lichte der kalendarischen Gegebenheiten und der aktuellen makroökonomischen Rahmenbedingungen bewertet werden.
II.1. Kalendarische Positionierung und Saisonalität
Die Vorweihnachtssamstage 2025 waren der 29. November, der 6. Dezember, der 13. Dezember und der 20. Dezember. Der erste Einkaufssamstag fiel demnach noch in den November hinein. Diese frühe Platzierung des Starts in den Advent ist für bestimmte Handelssegmente von strategischem Vorteil, da das Weihnachtsgeschäft früher eingeleitet wird und der Absatz von spezifischen, saisonalen Artikeln, die nicht diskretionär sind (wie etwa Adventkalender), maximiert wird. Diese frühen Käufe führen zu einer ersten Bindung des Konsumentenbudgets, bevor die Kunden in den Dezemberwochen die optionaleren und größeren Geschenke tätigen. Der Handel nutzt diese kalendarische Gegebenheit, um eine stabile Basis für die Gesamtbilanz zu schaffen.
II.2. Makroökonomische Vorzeichen und Konsumentendruck
Die Rahmenbedingungen für das Weihnachtsgeschäft 2025 sind von einem anhaltend hohen Inflationsniveau gekennzeichnet. Die harmonisierte Inflationsrate (HVPI) in Österreich lag im ersten Halbjahr 2025 mit 3,7% deutlich über dem Durchschnitt des Euro-Raums (2,6%) und Deutschlands (2,3%). Diese überdurchschnittliche Preisdynamik im Inland, die vor allem von Dienstleistungen getragen wird, hat die reale Kaufkraft für diskretionäre Konsumausgaben geschmälert.
Trotz der Inflationsbelastung prognostiziert das WIFO für das Gesamtjahr 2025 eine durchschnittliche Inflationsrate von 3,5% und eine anhaltend hohe Sparquote von rund 11%. Das Bewusstsein, dass viele Kunden „derzeit mehr aufs Geld schauen“ müssen, prägt das Kaufverhalten.
Dennoch zeigen die Planungsbudgets der Konsumenten eine gewisse Stabilität der Weihnachtstradition: Das durchschnittliche Pro-Kopf-Budget für Geschenke stieg zwar leicht von 310 Euro im Jahr 2024 auf 320 Euro im Jahr 2025. Dieser Wert liegt jedoch deutlich unter den historischen Höchstwerten (z.B. 370 Euro in den Jahren 2011, 2018 und 2019). Die leichte nominale Steigerung des Budgets reicht kaum aus, um die reale Inflation zu kompensieren, was die Zurückhaltung der Konsumenten bei größeren, nicht notwendigen Anschaffungen untermauert.
III. Detaillierte Bilanz des Ersten Einkaufssamstags
Frequenz und Umsatzentwicklung
Die detaillierte Analyse zeigt eine klare Unterscheidung zwischen der Frequenzleistung und der Konversionsleistung des Handels am ersten Adventsamstag.
III.1. Die Offizielle Perspektive und ihre Limitationen
Die Branchenvertreter der Wirtschaftskammer Wien positionierten den Start des Weihnachtsgeschäfts klar positiv. Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel, bestätigte die Zufriedenheit der Händler über den Kundenstrom. Diese positiven Äußerungen von Branchenvertretern dienen nicht nur der nüchternen Statusmeldung, sondern auch der psychologischen Marktstabilisierung. Sie sind ein wichtiges Signal an Konsumenten und Händler gleichermaßen, dass die Hochsaison erfolgreich eingeläutet wurde. Angesichts der hohen Sparquote und des Inflationsdrucks ist die Aufrechterhaltung einer positiven Kauflaune essenziell.
III.2. Frequenz vs. Konversion
Analyse des „Schauen nur“-Problems
Die Diskrepanz zwischen der offiziell konstatierten Frequenzzufriedenheit und der tatsächlichen Kaufbereitschaft wird durch die kritische Händlerwahrnehmung verdeutlicht, die in Medienberichten mit dem Zitat „Viele schauen nur – gekauft wird wenig“ beschrieben wurde.
Die Erklärung für dieses Muster liegt in einer Verschiebung des Kaufprozesses in einem inflationsgeplagten Umfeld. Der erste Einkaufssamstag wird zunehmend als umfassende Forschungs- und Vergleichsplattform genutzt. Die Kunden profitieren von der Möglichkeit, die Waren physisch zu prüfen und zu „gustieren“ – ein Phänomen, das beispielsweise im Uhren- und Juwelenhandel traditionell stark ausgeprägt ist. Anstatt sofort zu kaufen, sammeln die Konsumenten Informationen, um dann in den Dezemberwochen den Kauf bei jenem Anbieter zu tätigen, der das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Die hohe Frequenz am ersten Samstag ist daher primär ein qualitativer Erfolg, der das anhaltende Interesse am stationären Einkaufserlebnis belegt. Die quantitative Herausforderung, nämlich die Konversion dieser Besucher in zahlende Kunden, muss in den folgenden Dezemberwochen noch gelöst werden.
III.3. Segmentanalyse
Die Frühstarter-Branchen
Die Umsatzbilanz des ersten Einkaufssamstags wurde maßgeblich von bestimmten Branchen getragen, deren Produkte frühzeitig gekauft werden. Der Spielwarenhandel etablierte sich erneut als umsatzkritische Branche. Für diesen Sektor stellt Weihnachten die wichtigste Saison des Jahres dar, in der von Oktober bis Dezember rund 40 Prozent des Jahresumsatzes erzielt werden. Spielwaren sind der Spitzenreiter im Ranking der beliebtesten Geschenke (35 Prozent). Die Kaufpriorität bei Kindern und Enkeln ist hoch, und die Kunden sparen hier zuletzt, was diesen Sektor resistenter gegen die allgemeine Kaufzurückhaltung macht.
Weitere Renner am ersten Einkaufssamstag waren Adventkalender jeglicher Art (aufgrund der Platzierung im November), Parfüm- und Kosmetikwaren sowie Bekleidung.
IV. Regionale Disparitäten und Branchenübergreifende Performance
Während die offiziellen Verlautbarungen für Wien von einer vorsichtigen Zufriedenheit sprechen, zeigen regionale Berichte aus den Landeshauptstädten oft eine etwas robustere Performance.
IV.1. Die Resilienz der Landeshauptstädte
Die Landeshauptstädte Graz, Salzburg und Innsbruck meldeten am ersten Vorweihnachtssamstag eine ordentliche Frequenz und gute Umsätze. In der Steiermark/Graz zeigten sich die Einkaufszentren zufrieden mit Zahlen „annähernd so gut wie vor einem Jahr“. Der steirische Handelsobmann hob hervor, dass stimmungsfördernde Elemente wie leichter Schneefall und gut besuchte Christkindlmärkte als umsatzmitentscheidend wahrgenommen wurden.
Für Salzburg wurde neben guter Frequenz in der Altstadt auch der positive „Packerl-Index“ (die Dichte der gefüllten Einkaufstaschen) hervorgehoben. Der Handelsobmann Johann Höflmaier betonte, dass Weihnachten ein „stabilisierender Faktor“ sei, der die Sparquote bei den Weihnachtseinkäufen „aussetzt“.
Die regional positiveren Berichte im Vergleich zu den verhalteneren Wiener Nuancen legen einen wichtigen Schluss nahe: Der Erfolg des stationären Handels korreliert direkt mit der Fähigkeit, ein ganzheitliches, nicht-reproduzierbares Erlebnis zu bieten. Dort, wo die Verknüpfung von Marktgeschehen, Gastronomie und Einkauf atmosphärisch und logistisch optimal gelingt, übersteigt die Konversionsrate die reinen Frequenzzahlen.
IV.2. Die Gutscheindominanz im Überblick
Die Konsumentenpräferenzen spiegeln die allgemeine Unsicherheit und den Wunsch nach Flexibilität wider. Gutscheine spielten eine übergeordnete Rolle und belegten in der überregionalen Betrachtung Platz eins, während sie in der Wiener KMU-Forschung an zweiter Stelle folgten.Die beliebtesten Geschenkkategorien, basierend auf Studien der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien und überregionalen Erhebungen, zeigen folgende Prioritäten:
Anmerkung: Die Tabelle habe ich hier nicht wiedergegeben.
Die Kaufzurückhaltung konzentriert sich nicht auf die Kinder, was die hohe Position der Spielwaren erklärt, sondern auf die Erwachsenenbereiche, in denen Gutscheine und Kosmetika dominieren.
V. Die Strategische Rolle der Gutscheine als Liquiditäts- und Frequenzgarant
Die anhaltende und in diesem Jahr besonders ausgeprägte Dominanz von Gutscheinen ist mehr als nur ein Trend; sie ist eine strategische Antwort auf die gestiegene Kaufunsicherheit der Konsumenten. Gutscheine ermöglichen es dem Schenker, das Kaufbudget festzulegen und das Fehlkauf-Risiko zu minimieren, während die eigentliche Entscheidungsfindung (Was soll gekauft werden?) auf den Empfänger übertragen wird.
V.1. Gutscheine als Flexibilitätsfaktor
Da Gutscheine im überregionalen Ranking den ersten Platz belegen, fungieren sie als Liquiditätsanker für den Handel. Sie sichern den Umsatz vor dem Jahreswechsel, ohne dass der Händler das Risiko tragen muss, dass die Ware nicht den aktuellen Präferenzen des Beschenkten entspricht.
V.2. Der Multiplikator-Effekt (Upselling-Mechanismus)
Der entscheidende Vorteil der Gutscheine liegt im Multiplikator-Effekt beim Einlösen. Berichten zufolge geben Kunden beim Einlösen eines Gutscheins typischerweise 15 bis 20 Prozent über den Nennwert hinaus aus. Dies erhöht nicht nur den Durchschnittsbon, sondern garantiert auch eine Folgefrequenz, die für den stationären Handel essenziell ist.
Da der Großteil der Wiener Käufe traditionell in der ersten Dezemberhälfte erwartet wird (32 Prozent), sichern Gutscheine nicht nur Liquidität im vierten Quartal 2025, sondern generieren garantierte Einnahmen und Frequenz im ersten Quartal 2026. Diese strategische Verschiebung der Kaufkraftglättung ist wichtig, um die saisonalen Schwankungen abzufedern und den Umsatzrückgang nach dem Weihnachtsgeschäft zu dämpfen. Die Nutzung von Gutscheinen stabilisiert somit die Einnahmenstruktur des Handels in einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit.
VI. Strukturelle Herausforderungen und Digitaler Wettbewerbsdruck
Trotz der erfreulichen Frequenz am ersten Einkaufssamstag steht der heimische Handel vor massiven strukturellen Problemen, die die Konversionsleistung beeinträchtigen.
VI.1. Die Marktverlagerung im Weihnachtsgeschäft
Während die Gesamtheit der Weihnachtsumsätze voraussichtlich leicht steigen wird, profitiert der Online-Handel überproportional von diesem Anstieg. Die stärkste Belastung für den heimischen stationären und Online-Handel ist die Abwanderung von Kaufkraft ins Ausland: Mehr als die Hälfte der Online-Ausgaben der Konsumenten fließt laut Umfragen zu internationalen Anbietern.
VI.2. Der Einfluss von Ultra-Fast-Fashion (U-FFF) Plattformen
Der Einfluss von Ultra-Fast-Fashion (U-FFF) Plattformen wie Temu und Shein stellt eine akute Gefahr dar, insbesondere in preissensiblen Segmenten wie Bekleidung und Dekoration. Die Expansion dieser asiatischen Online-Händler nach Europa ist spürbar.
Die Marktveränderung ist quantitativ belegbar: Bereits 20 Prozent der befragten Konsumenten planen, Weihnachtsgeschenke bei Temu einzukaufen. 10 Prozent der Befragten beabsichtigen, bei Shein zu bestellen. In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen nutzen bereits 30 Prozent der Befragten Shein für Geschenke.
Das Ausmaß der Kaufkraftabwanderung ist signifikant. Für Mode und Deko gaben Konsumenten bereits 1,5 Milliarden Euro bei Plattformen wie Temu, Shein und Co. aus. Diese gigantischen Summen fehlen dem heimischen stationären und Online-Handel.
Die in den offiziellen Bilanzen beklagte „Luft nach oben“ im Handel mit Nicht-Nahrungsmitteln kann direkt auf diese Verlagerung von Umsätzen zu U-FFF-Plattformen zurückgeführt werden. Diese strukturelle Erosion des Marktes, verursacht durch niedrigere Preise und oft aggressives Marketing, kann durch die traditionelle Advents-Frequenz des stationären Handels allein nicht kompensiert werden. Die Frequenz bleibt hoch, aber der Umsatz flüchtet in den digitalen Raum.
VI.3. Regulatorische und politische Abwehrmaßnahmen
Die österreichische Bundesregierung hat die Akutheit der Lage erkannt und eine Offensive zur Herstellung von „Fairness für heimischen Handel“ gegen Temu, Shein und vergleichbare Anbieter gestartet. Zentrale Forderungen des Handels zur Bekämpfung der Wettbewerbsverzerrung betreffen regulatorische Anpassungen:
- Beschleunigte Abschaffung der EU-Zollfreigrenze von 150 Euro vor dem geplanten Termin 2028.
- Ausweitung der Haftung dieser Online-Plattformen auf Zollabgabe und Einfuhrumsatzsteuer, unabhängig vom Bestellwert.
- Verpflichtung von U-FFF-Plattformen zur Einhaltung der in der EU geltenden Umwelt-, Sicherheits- und Ethikstandards.
Diese politischen und regulatorischen Maßnahmen sind notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit des stationären Handels mittel- bis langfristig zu sichern.
VII. Ausblick und Strategische Empfehlungen für die Verbleibenden Adventswochen
Der Verlauf des ersten Einkaufssamstags hat die Weichen für das gesamte Weihnachtsgeschäft gestellt, wobei die entscheidende Phase erst noch bevorsteht.
VII.1. Prognosen zur Umsatzkonzentration
Der überwiegende Teil der Weihnachtseinkäufe wird traditionell im Dezember getätigt. 32 Prozent der Wiener Konsumenten planen ihre Einkäufe in der ersten Dezemberhälfte. Handelsobfrau Gumprecht erwartet auf dieser Basis eine weitere Steigerung der Frequenz und des Umsatzes.
Die regionalen Prognosen sind verhalten optimistisch: Sollten sich der dritte und der vierte Einkaufssamstag (inklusive des Montags vor Heiligabend) ebenfalls positiv entwickeln, wird ein leichtes Plus gegenüber den Vorjahresumsätzen angestrebt. Die Möglichkeit, trotz aller Widrigkeiten einen leichten Anstieg zu verzeichnen, hängt direkt von der erfolgreichen Konvertierung der im November gewonnenen Frequenz ab.
VII.2. Operative Empfehlungen zur Maximierung der Konversionsrate (Fokus B2C)
Angesichts der niedrigen Konversionsrate am ersten Samstag muss der stationäre Handel in den verbleibenden Wochen operative Schwerpunkte setzen:
- Stärkung des Erlebnisfaktors: Der Handel muss die emotionale Komponente des Kaufs stärken, da der Preiswettbewerb gegen U-FFF-Anbieter kaum zu gewinnen ist. Die Verknüpfung von Einkauf, Weihnachtsambiente und Gastronomie (wie in Graz und Salzburg erfolgreich praktiziert) muss intensiviert werden, um den Mehrwert des physischen Einkaufserlebnisses zu betonen.
- Gezielte Ansprache und Aktivierung der Spätstarter: Strategische Marketingmaßnahmen müssen auf die Kernkäufergruppen der ersten Dezemberhälfte ausgerichtet werden. Insbesondere die traditionellen „Spätstarter-Segmente“ (z.B. Uhren und Schmuck) müssen durch gezielte Anreize dazu bewegt werden, das anfängliche „Gustieren“ zeitnah in Kaufabschlüsse zu überführen, bevor das Budget anderweitig gebunden wird.
VIII. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Startphase 2025
Der erste Weihnachtseinkaufssamstag 2025 in Wien und Österreich kann als ein kontrolliert positiver, jedoch strukturell belasteter Start bewertet werden.
Die Geschäftsleute zeigten sich zufrieden hinsichtlich der Frequenz. Dieser starke Kundenstrom beweist, dass der stationäre Handel als Informations- und Erlebniszentrum im Advent unverzichtbar ist.
Die latente Unzufriedenheit und die spürbare „Luft nach oben“ reflektieren jedoch die realwirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen. Die inflationsbedingte Kaufzurückhaltung führt dazu, dass Kunden verstärkt recherchieren und vergleichen, bevor sie kaufen. Hinzu kommt die aggressive Abwanderung von Umsätzen in preissensible Segmente zu internationalen Online-Plattformen.
Der Erfolg der verbleibenden Adventswochen hängt maßgeblich davon ab, inwieweit es dem stationären Handel gelingt, die hohe Frequenz in tatsächlichen Umsatz zu konvertieren und die strategische Nutzung von Gutscheinen als Liquiditäts- und Frequenzgarant fortzusetzen. Die Erwartung einer weiteren Steigerung in den Dezemberwochen bleibt die zentrale Zielsetzung des Handels.
Es wurden hier etwa 10 Quellen angegeben. Man kann also selbst nachsehen.
Die ausführliche Antwort von Gemini hat mich überrascht und erstaunt. Interessant war auch, zu beobachten, wie sich die Antwort entwickelt hat. Man konnte hier mitlesen und beobachten, wie Gemini hier „gearbeitet“ hat.
Das Titelbild wurde von WordPress von KI aufgrund des vorhandenen Textes erstellt.

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