4. September 2025
- 3. September 2025: Bundeskanzler Stocker: Neue Ansätze im Kampf gegen die Teuerung sowie zur Belebung der Wirtschaft
„Wir sind am Ende einer Regierungsklausur, die in einer Zeit stattfindet, die durchaus herausfordernd ist und die Zeiten werden wohl auch in den kommenden Jahren noch schwierig bleiben“, betonte Bundeskanzler Christian Stocker zu Beginn seines Statements am Ende der zweitägigen Regierungsberatungen im Bundeskanzleramt. In einem gemeinsamen Pressefoyer mit Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger informierte er über die Ergebnisse der Klausur sowie die Beschlüsse der Ministerratssitzung.
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2. September 2025
Der Verbraucherpreisindex (VPI) ist ein Maßstab für die allgemeine Preisentwicklung bzw. für die Inflation in Österreich.
VPI August 2025
Gestiegen +4,1 % zum Vorjahr
Schnellschätzung, Basis 2020
- Regierungsklausur der Bundesregierung im Zeichen von wirtschaftlichem Aufschwung – Inflationsbekämpfung und Wirtschaftswachstum zentrale Themen
Bei der Regierungsklausur werde man sich daher vor allem zwei Themen zuwenden: „Wir werden uns der Inflation und dem Wirtschaftswachstum sehr intensiv widmen, damit Österreich wieder auf die Überholspur kommt und einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt“, sagte Stocker.
Zusätzlich zur Inflationsbekämpfung brauche auch die Wirtschaft Anreize. „Diese Wachstumsimpulse wollen wir in dieser Regierungsklausur mit Maßnahmen unterlegen, damit wir wieder Aufschwung und echtes Wirtschaftswachstum sehen. Im Ergebnis geht es bei der Klausur darum, das Programm für das nächste halbe Jahr und die Maßnahmen der Regierungsarbeit festzulegen, um sicherzustellen, dass wir in dieser schwierigen Zeit gemeinsam – so wie in der Vergangenheit – die richtigen Entscheidungen für Österreich treffen“, so der Kanzler.
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- Regierungsklausur im Zeichen der Bekämpfung der Inflation und der Ankurbelung der Wirtschaft
„Unsere Regierungsklausur setzt sich heute und morgen mit 2 ganz zentralen Fragestellungen auseinander: Wie können wir gemeinsam den Aufschwung schaffen? Und wie können wir gemeinsam die Teuerung in den Griff bekommen? Oberstes Ziel dieser Bundesregierung ist es, Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Republik zu stärken, weil das die Grundlage für unseren Wohlstand und die Aufrechterhaltung unseres Sozialstaates ist“, hielt Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer bei der Pressekonferenz am ersten Tag der Regierungsklausur fest, die er gemeinsam mit Finanzminister Markus Marterbauer und Staatssekretär Josef Schellhorn abhielt.
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29. August 2025
Adressieren will die Regierung zunächst Bereiche, die in der Bevölkerung unmittelbar spürbar sind: Was die gestiegenen Lebensmittelpreise betrifft, will Stocker unter anderem auf eine EU-weite Regelung gegen unterschiedliche Lebensmittelpreise in der EU pochen. „Das Ziel ist, dass der Österreich-Aufschlag durch ein Verbot verschwindet“, so Stocker.
Fiskalrat-Chef Badelt rät der Dreierkoalition im Vorfeld der Klausur, eine Pensionserhöhung unter der Inflation.
https://orf.at/stories/3403890/
Dort stehen, wie Neos und ÖVP zuletzt bestätigt haben, auch zwei Themen mit massiver budgetärer Langzeitwirkung auf dem Programm: die Erhöhungen von Beamtenlöhnen und Pensionen für das Jahr 2026. Bei den Beamtenlöhnen wird diskutiert, ob der vor einem Jahr von der Übergangsregierung beschlossene Abschluss für zwei Jahre aufgeschnürt werden soll. Sodass nicht, wie eigentlich geplant, die Beamtenlöhne 0,3 Prozent über der Teuerungsrate steigen. Bei den Pensionen wollen ÖVP, SPÖ und Neos diskutieren, ob man die Bezüge um den gesetzlich vorgesehenen Anpassungsfaktor erhöht oder – wie die Neos konkret vorschlagen und die ÖVP zuletzt angedeutet hat – die Pensionen unter der Inflation erhöht. Das hätte in puncto Pensionen einen deutlichen Einsparungseffekt, allein 2026 würde die Erhöhung mehr als zwei Milliarden Euro kosten. Und sie wird jährlich mitgenommen.
Ebenso „mitgenommen“ würde eine niedrigere Erhöhung der Pensionen.
Es handelt sich um einen zahlungspflichtigen Artikel.
https://www.diepresse.com/20044683/wie-viel-sozialstaat-geht-sich-noch-aus

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